Bei den Deutschen Crosslauf-Meisterschaften am 29. und 30. November in Darmstadt zeigte die LG Region Karlsruhe eine beeindruckende Gesamtleistung. Bereits zu Beginn glänzte Pia Glauner mit einem überraschenden 10. Platz und trug maßgeblich zum starken fünften Rang des WU18-Teams bei. Auch Isalie Deusch, Marika Prolingheuer und Emilia Gräder bewältigten den anspruchsvollen Kurs selbstbewusst und zeigten reife Leistungen. In der MU18 erreichte das Karlsruher Team in einem Feld von fast 140 Athleten einen hervorragenden vierten Platz – nur Teams aus Berlin, Dortmund und Dresden lagen vor ihnen. Yannis Wagner arbeitete sich stark nach vorne und wurde 17., gefolgt von Anton Meier, der trotz Rückenschmerzen auf Rang 28 finishte, Max Birk (31.), Andrin Kägi (49.) und Joona Hakenes (85.).
Katja führt Damenteam zum Titel
In der MU20 entschied sich die Mannschaftswertung im Vorfeld fast am Start von Tim Schulz. Doch Jakob Etzel, Valentin Irrek und Schulz erkämpften gemeinsam als geschlossenes Team den achten Platz. Neuzugang Till Oke Weiß lief – noch für seinen alten Verein – auf Rang 54 und wird ab 2026 eine wertvolle Verstärkung darstellen. Höhepunkt des ersten Wettkampftages war das Rennen über die Mittelstrecke der Frauen. Direkt an der Spitze präsentierte sich eine „LGR-Wand“ im neuen Puma-Trikot. Am eindrucksvollsten trat Katja Bäuerle auf: Sie gewann Bronze und legte damit den Grundstein für den deutschen Meistertitel im Team. Mit Saskia Haug (13.), Adeline Haisch (17.) und Emma Planck (29.) sicherte sich Karlsruhe Gold vor Hamburg und Köln.
Völlig überraschend verlief das Rennen der Männer über die Mittelstrecke. Die erfahrenen Läufer Lorenz Herrmann (12.), Christoph Kessler (17.), Felix Wammetsberger (20.) und Alex Kessler (42.) zeigten mannschaftliche Geschlossenheit und erkämpften am Ende die Silbermedaille – nur acht Platzierungspunkte trennten die Topteams aus Regensburg, Nordschwarzwald, München und Karlsruhe. Marco Wagner behauptete sich tapfer im Männerfeld und belegte Rang 109. Am Sonntag sorgten zunächst Krankmeldungen für einen reduzierten Start der Frauen über die Langstrecke. Doch Celine Kistner (33.), Adeline Haisch (33.) und Mathilde Wolf (54.) zeigten kämpferische Leistungen und belegten Platz acht.


Markus läuft souverän zum Titel und EM-Quali
Für ein glanzvolles Finale sorgten die Männer über 7,5 km: Markus Görger schrieb Geschichte und gewann zum dritten Mal in Folge den deutschen Cross-Titel. Mit überlegener Dominanz sicherte er sich nicht nur Gold, sondern auch das Ticket zur Cross-EM in Lagoa (Portugal). Zusammen mit Lorenz Herrmann (18.) und dem Junior Benedict Noon (28.) holte das Team zudem Silber – unter anderem vor Leverkusen, Sindelfingen, Wenden und Leipzig. Auch die Juniorenmannschaft triumphierte mit Silber. Benedict Noon (7.) und Arvid Lösel (9.) legten die Basis, und Simon Arnold erkämpfte in einem spannenden Finish die entscheidenden Punkte gegen starke Konkurrenz aus Sindelfingen, Münster, Köln, Erfurt und Dresden. Jonas Roth (38.), Rasmus Ellwanger (39.) und Leon Schmitt (40.) komplettierten das starke Karlsruher Teambild.
Mit sechs Medaillen und elf Top-8-Ergebnissen präsentierte sich die LG Region Karlsruhe als wahre „Cross-Bastion Deutschlands“. Krönender Abschluss: Aurina Coletti sicherte sich in Zürich bei der Schweizer EM-Qualifikation das Ticket für die U20 und damit ebenfalls einen EM-Startplatz für die LGR – ein perfekter Schlusspunkt eines außergewöhnlichen Meisterschaftswochenendes.




















