Nur eine Woche nach den Jugendlichen ermittelten auch die Athletinnen und Athleten im Aktivenbereich ihre Deutschen Meister. Wie im Vorjahr war auch 2026 die Helmut-Körnig Halle in Dortmund Schauplatz der Titelkämpfe. Für die LGR ging ein 12-köpfiges Team an den Start, aus dem Marlon Gräfe mit dem Gewinn der Silbermedaille herausstach.

Deutscher Vizemeister

Mit einer sauberen Serie bis einschließlich 2,05 Meter startete Marlon Gräfe sehr gut in den Wettkampf. Die folgenden 2,10 Meter übersprang er, wie sein Konkurrent aus Hannover, im zweiten Versuch. Anschließend wurden 2,14 Meter aufgelegt, gleichbedeutend mit seiner aktuellen Bestleistung. Da zu diesem Zeitpunkt bereits nur noch drei Springer im Wettkampf waren, hatte Marlon die Medaille schon sicher. Die Höhe war an diesem Tag zwar zu hoch, doch mit dem geteilten zweiten Platz und dem Gewinn der Silbermedaillen, durfte er sich über seine erste Medaille im Aktivenbereich freuen.

Starker fünfter Platz

Über 1500m bei den Frauen lief Adeline Haisch einen mutigen Vorlauf und übernahm sogar lange Zeit die Führung, sodass sie sich im entscheidenden letzten Renndrittel in sehr guten 4:24,56 min unter den TOP 5 behaupten konnte, was ihr den Einzug ins DM-Finale sicherte.
Dort lief sie am Tag darauf ein sehr kluges, mutiges und selbstbewusstes Rennen und erzielte nach eher ruhigen 3:02 min auf den ersten 1.000 m in 4:23,35 min eine neue Hallen-Bestzeit und einen unerwarteten, extrem starken 5. Platz!  

Die 800m der Männer sind aufgrund der Möglichkeit, sich auch über die Zeit für das Finale zu qualifizieren, ein Glücksspiel. Alex Kessler erwischt leider – wie schon in den Vorjahren – einen langsamen Halbfinallauf, zeigte als Vierter ein sehr gutes Rennen, konnte aber letztlich in 1:54,29 min das Finale nicht erreichen. Lorenz Herrmann versuchte in seinem Vorlauf den Direkteinzug ins Finale zu erreichen und attackierte gegen Rennmitte sehr mutig und scharf. Lange Zeit sah es so aus, als könnte er den zweiten Platz behaupten, auf der Zielgeraden wurde er aber noch von der Konkurrenz eingefangen und verpasste als Fünfter in 1:52,84 min das Finale. 

Staffeln mit guten Leistungen

Die 4x200m Staffel der Männer ging mit einem Mix aus erfahrenen Athleten und jungen Sportlern an den Start. Marvin Hock, zuverlässiger und fester Bestandteil der Staffeln über die letzten Jahre, übernahm die Rolle als Startläufer und übergab den Staffelstab an Neuzugang Maxim Sorokin. Auf der zweiten Hälfte folgten Noah Heil und Philipp Ippen, die die Staffel mit ebenso guten Abschnitten in einer Gesamtzeit von 1:29,91 Minuten ins Ziel brachten.

Sprinterin Celine Böer erwischte über 200 Meter keinen runden Lauf und lief 24,86 Sekunden. Wenige Stunden später saß sie erneut im Startblock. Dieses Mal als Startläuferin der 4×200 m Frauenstaffel. Gemeinsam mit Lilly Wieland, Nele Zwirner und Louisa Breuer belegten sie in 1:40,60 Minute Platz dreizehn. 

Unglücklich verlief der DM-Start für Maximilian Köhler. Über 400 m musste der Hürdenspezialist sein Rennen vorzeitig aufgrund einer Oberschenkelverletzung beenden.

Bestzeiten in den USA

Auch in den USA waren LGR-Athleten bei Wettkämpfen aktiv. Nadja Moll lief eine neue Hallen-Bestzeit über 400 Meter mit 55,70 Sekunden. Auf der doppelten Distanz durfte sich Luis Börkey mit 1:51,20 Minute über eine neue persönliche Bestleistung freuen.

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