Den Start ins Wettkampfjahr 2026 und damit verbunden in die aktuelle Hallensaison bestritten die Sprinter beim Hallensportfest in Mannheim am 11. Januar. Sowohl über 60 Meter als auch über 200 Meter konnte sie gleich zu Beginn Normen für die kommenden Meisterschaften abhaken.
Lilly mit Sieg und Norm
Den Sieg in der WU18 über 60 m sicherte sich Lilly Wieland in neuer persönlicher Bestzeit von 8,03 s. Im B-Finale stellten auch Nea Elmer und Constanze Ansorge in 8,34 s bzw. 8,45 s eine neue Bestzeit auf.
Auch über die 200 m hatte Lilly Wieland Grund zum Jubeln. Zum Saisoneinstieg konnte sie in 25,53 s die Norm für die Deutschen Jugendhallenmeisterschaften unterbieten. Nea Elmer feierte ein starkes Debut über die 200 m und erreichte nach 27,29 s als Drittschnellste des Jahrgangs 2010 das Ziel. Constanze Ansorge lief die 200 m in 28,02 s.
Nach einem Jahr Wettkampfpause merkte man Neuzugang Nora Zepf an, dass sie vor ihrem ersten Start über die 60 m noch leicht nervös war. Dennoch sicherte sie sich mit 8,11 s das Ticket fürs A-Finale. Dort erreichte sie in verbesserten 8,04 s als Sechste das Ziel. Einen Platz hinter ihr reihte sich Karoline Schulze in neuer Bestzeit von 8,13 s ein. Line Scheefer lief im Vorlauf in 8,67 s nah an ihre Bestzeit heran.


A-Norm, Kreisrekord und Tagessieg für Celine
Schnellste Karlsruher U20-Sprinterin über 200 m war Olivia Kuran in soliden 26,18 s auf dem fünften Platz. Dahinter freute sich Karoline Schulze in 26,52 s abermals über eine neue Bestleistung. Diese konnten auch Nora Zepf (27,14 s), Line Scheefer (28,15 s) und Sarah Ponzelar (29,03 s) über die Hallenrunde verbuchen.
Einen Saisoneinstieg nach Maß feierte Celine Böer. In 24,09 s war sie nicht nur die schnellste 200 m-Sprinterin des Tages, sondern sicherte sich auch die A-Norm für die Deutschen Meisterschaften in Dortmund. Ihren Kreisrekord konnte sie zum Jahresauftakt deutlich verbessern. Einen schnellen Saisoneinstieg feierte auch Louisa Breuer in 26,31 s auf Platz 11. Hürdenspezialistin Nicole Frey stellte sich ebenfalls der Hallenrunde und erreichte in Hallenbestzeit von 26,68 s das Ziel.
Philipp deutlich verbessert
Einziger LGR-Starter über 60 m in der MU18 war Hochspringer Jakob Schmidt, der seine Sprintfähigkeit auf den Prüfstand stellen wollte und sich in 8,09 s eine neue Bestleistung sicherte.
Philipp Ippen war bei den Männern in 7,09 s schnellster LGR-Sprinter über 60 m und belegte im A-Finale den sechsten Platz. Das B-Finale konnte Julian Bowe in 7,23 s für sich entscheiden. Joao Cardoso Neves erwischte dieses Mal in 7,52 s leider kein optimales Rennen, dennoch konnte er bereits in der Vorwoche in Hannover in 7,35 s zeigen, was wirklich in ihm steckt.
Ein Jubelschrei hallte durch die Halle als Philipp Ippen die Ziellinie über 200 m überquerte. Letztes Jahr an selber Stelle noch in 22,83 s in die Saison eingestiegen, trommelte er in diesem Jahr starke 22,22 s auf die Bahn, womit er sich den Tagessieg sichern konnte. Neuzugang Maxim Sorokin unterbot als Sechster in in 22,57 s die Norm für die BW-Finals.
Lorenz läuft allein zur B-Norm
Am gleichen Tag ging auch Lorenz Herrmann beim Hallensportfest in Frankfurt an den Start. Ohne Konkurrenz und im Alleingang von vorne erzielte er 1:52,92 min über 800 m und unterbot die B-Norm für die Deutschen Meisterschaften klar. Auch die A-Norm von 1:52,50 min war fast in Reichweite.






