Zwischenbericht aus Belgrad: Julian Howard springt ins EM-Finale – Christoph Kessler im Vorlauf knapp gescheitert

Freud und Leid lagen am Freitagmorgen beim Auftakt der Halleneuropameisterschaften in Belgrad für unsere beiden LGR-Athleten nahe beieinander. Zunächst durfte sich Julian freuen: In der Weitsprung-Qualifikation zur Frühstückszeit präsentierte sich der KIT-Student sehr gut aufgelegt und erreichte das Finale mit 7,88 Metern und der sechsbesten Weite der Konkurrenz! „Ich habe gezeigt, dass ich zurecht hier bin. Ich bin einfach nur happy, dass ich die Quali überlebt habe. Darum ging’s mir. Das war mein Ziel“, kommentierte Julian anschließend seinen gelungenen Auftritt. Nun freut er sich schon sehr, am Samstag vor großer Kulisse um die EM-Medaillen mitspringen zu können.

Etwas unglücklich lief es dagegen bei Christoph Kessler, der im dritten Vorlauf über 800 Meter startete und sein Rennen „von Anfang bis Ende komisch“ empfand. In einem von vielen Positionskämpfen und Armeinsatz geprägten taktischen und damit langsamen Rennen, in dem Christoph mehrfach entstandene Lücken zulaufen musste, verfehlte der KIT-Student trotz eigentlich guter Leistung in 1:50,04min als Drittplatzierter am Ende nur um acht Hundertstelsekunden den für die direkte Qualifikation nötigen 2. Rang.

DLV-Zwischenbericht