Zwei Medaillen und mehrere Kreisrekorde bei den Deutschen Halbmarathonmeisterschaften in Freiburg

Mit herausragenden Ergebnissen kehrten die LGR-Athlet/innen von den Deutschen Halbmarathonmeisterschaften aus Freiburg zurück. Dort hatten sich bei sonnigen Bedingungen nicht weniger als 500 Teilnehmer bei den Männern und 250 Starterinnen bei den Frauen dem welligen und durchaus anspruchsvollen Kurs zur Ermittlung der nationalen Meister über die halbe Marathondistanz gestellt. Da die Titelkämpfe im Rahmen des Freiburg-Marathons stattfanden säumten viele Zuschauer die Strecke und boten der bundesdeutschen Läuferelite eine würdige Kulisse.

Ein geradezu sensationelles Debüt-Rennen durch die Stadt im Breisgau zeigte Melina Tränkle. In 1:15,32 Std. lief sie in der Altersklasse WU23 zur nationalen Vizemeisterschaft und lag damit nur acht Sekunden hinter Nina Stöcker, die bereits im letzten Jahr zu den Top Ten der deutschen Marathonläuferinnen gezählt hat. Als Gesamtfünfte verbesserte Melina, die erst jüngst deutsche Cross-Vizemeisterin geworden war, mit ihrer Zeit den bislang von keiner geringeren als Simone Raatz (ehem. Maissenbacher) gehaltenen Frauen-Kreisrekord und blieb zugleich fast eine Minute unter der für ihre Altersklasse geforderten B-Kadernorm des DLV. Damit wird Melina wohl ab Herbst dieses Jahres verdienter Maßen dem Bundeskader angehören!

Frederik Unewisse lief derweil in der Altersklasse MU23 trotz leichten Schnupfens zur Bronzemedaille. Seine schnelle Endzeit von 1:08,57 Std., die ihm Gesamtrang 18 einbrachte und ebenfalls Kreisrekord bedeutet, lief er mit einer sehr klugen Renneinteilung. Zusammen mit den jeweils pers. Bestleistung laufenden Daniel Günther (1:17,00 Std., 18.) und Felix Wammetsberger (1:18,17 Std., 19.) kam Unewisse in der Mannschaftswertung der MU23 mit Kreisrekord von 3:44,09 Std. zudem auf den 4. Platz.

Einen weiteren Kreisrekord stellte in Freiburg das junge Lauftalent Sophia Kaiser auf, die gleichfalls eine pers. Bestzeit ablieferte und die Marke für die WU20 auf starke 1:33,40 Std. schraubte. Zur Verbesserung der eigenen Hausmarke reichte es auch für Aktivenläuferin Verena Gempper, die in 1:34,33 Std. das Ziel erreichte.

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