WM London: Julian Howard bleibt in der Quali hängen

„Ich bin megastolz es hierher geschafft zu haben. Ich habe es in vollen Zügen genossen, hier springen zu dürfen. Das war etwas Besonderes.“ Mit diesem positiven Fazit konnte LGR-Weitenjäger Julian Howard trotz seines frühen Ausscheidens insgesamt zufrieden auf seinen Auftritt bei den Weltmeisterschaften in London am Freitagabend zurückblicken. Im Qualifikationswettbewerb bei fast ausverkauftem Stadion, bei dem für die Endkampfteilnahme letztlich 7,92 Meter gereicht hätten, konnte Julian sein Potential leider nicht vollständig abrufen. Auf einen „etwas zu zögerlich am Brett gesetzten“ Sprung zu 7,72m folgten zwei ungültige Versuche und das unglückliche Aus im Londoner Olympiastadion. „Die nötigen 7,92 Meter wären drin gewesen. Ich habe alles dafür getan, ich war in einer super Verfassung. Ich hätte den letzten Sprung nicht ungültig machen dürfen“, trauerte Julian am Ende natürlich der verpassten Endkampfchance ein wenig nach.

Schon in zwei Wochen wird der Top-Weitspringer bei der Universiade in Taipeh nochmals die Gelegenheit haben, das Brett voll zu treffen und einen weiten Satz in die Grube zu machen.

 

 

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