Gold, Silber und zweimal Bronze bei den Deutschen Jugendmeisterschaften

Mit einer starken Bilanz kehrten am Sonntag unsere besten U20- und U18-Athleten von den Deutschen Jugendmeisterschaften aus Ulm zurück – viele wohl nach nervenzehrender Staufahrt. Vier Medaillen standen am Ende der gut durchorganisierten nationalen Titelkämpfe auf der Habenseite der LGR.

Eine Klasse für sich war die Vierte der U20-Europameisterschaften von Grosseto Jana Reinert. In einem schon früh von vorne gestalteten Lauf über die zwei Stadionrunden legte Jana schließlich am Ende einer langen und harten Saison nochmals eine Top-Zeit auf die Ulmer Rundbahn. In 2:05,53min ließ sie der durchaus starken Konkurrenz keine Chance und feierte zu Recht den nationalen Meistertitel.

Leider nur zu Silber reichte es für Pascal Kleyer über dieselbe Distanz. In einer Duplizität der Ereignisse zu den Deutschen Hallentitelkämpfen im Winter musste sich Pascal auf der Zielgeraden seinem härtesten Widersacher Constantin Schulz beugen. Nachdem Pascal schon (zu) früh und vielleicht zu wenig aggressiv die Frontposition eingenommen hatte, wurde er zur Zugmaschine für die übrigen Finalisten. So musste er auf den letzten 100 Metern der langen Saison und der Spurtstärke seines Konkurrenten Tribut zollen. In 1:52,10min erreichte er etwas enttäuscht als Zweiter das Ziel und musste mit Silber Vorlieb nehmen.

Eine überraschende Bronzemedaille erlief sich Johanna Flacke über die 2.000m Hindernisstrecke der WU20. Das lange Nordlicht erkämpfte sich nach einer Klassevorstellung in neuer pers. Bestzeit von 6:57,16min den dritten Rang. Offenbar noch nicht am Ende ihrer Kräfte trat Johanna tags darauf auch noch über 3.000 Meter an: in 10:14,13min belegte sie in dem 17er-Feld einen starken 7. Platz.

Ihren Erfolg aus dem Vorjahr wiederholte U20-Athletin Clio Gausmann, die sich auch heuer am Ende der Speerwurfkonkurrenz Bronze umhängen lassen konnte. Mit ihren 48,36min deutete sie nochmals ihr 50 Meter-Potential an. Auch Kathrin Schwaiger überzeugte in derselben Konkurrenz mit einem Wurf auf 41,71m und Rang 8.

Zu Rang fünf hatte es bereits am Freitag für Angela Förster im Hochsprungwettbewerb der WU18 gereicht. Trotz Fiebers floppte Angela im ersten Versuch über 1,68 Meter und musste damit nur vier nationalen Springerinnen den Vortritt lassen.

Nachdem im Sprintbereich der WU20 Carolin Kleyer (12,44sec) und Pia Ringhoffer (12,52sec) über 100 Meter in den Vorläufen hängengeblieben waren, erreichte Pia über die doppelte Distanz das B-Finale. Dort kam sie als Fünfte in 25,09sec (VL 25,07sec) und damit Gesamtdreizehnte ins Ziel. Die aussichtsreiche 4x100m-Staffel mit Sarah Krems, Caro, Pia und Franziska Heidt verpasste nach den Vorläufen in 47,83sec um acht Hundertstelsekunden das A-Finale und kam im B-Endlauf schließlich nicht ins Ziel.

Zuvor hatte sich Franziska über 400 Meter nach zu ambitioniertem Rennbeginn mit 57,83sec und Gesamtrang 11 begnügen müssen. Emma Planck (WU20) musste verletzungsbedingt nach gut überstandenem Vorlauf über 1.500 Meter fürs Finale passen. Platz 15 blieb im Kugelstoßen der WU18 für Natalie Winterbauer, die mit 13,12 Metern einen Meter unter ihrer Bestmarke blieb.

Nicht so gut lief es auch in dem traditionell in die Jugendmeisterschaften integrierten Wettbewerb über 3x1.000 Meter der Männer. Holger Körner, der krankheitsgeschwächte Felix Wammetsberger sowie Christoph Kessler als Schlussläufer mussten sich am Ende in 7:19,20min mit Platz sechs begnügen.

Ergebnisse

 

 

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